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Kleingärtnerverein 
"Zeisigwaldlehne" Chemnitz e.V.

 

 

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Die Gründung im Mai 1933

Die Gründung unserer Sparte erfolgte im Mai 1933. Es entstanden 125 Gärten, davon ca. 30 unterhalb der damaligen geplanten Planitzstraße, auf ungenutztem, saurem Wiesenland. Das Gelände wurde von der Deutschen Bodenunion Berlin als Pachtland zur Verfügung gestellt. Vorwiegend Arbeitslose hatten sich in der Sparte zusammengefunden. Das Anlegen der Gärten und der Bau der Lauben erfolgten oft in gemeinsamer, kameradschaftlicher Zusammenarbeit. Die Lauben wurden aus einfachen Materialien (Kistenbretter, Dachpappe u. ä.) errichtet und dienten hauptsächlich der Unterbringung der Gartengeräte, außerdem den Gartenfreunden Schutz und Unterschlupf bei schlechtem Wetter. 
Die Umzäunung der Parzellen geschah mit einfachsten Mitteln, mit Stämmen und Ästen aus dem nahegelegenen Wald, mit Stacheldraht und Stanzabfällen. Außenstehende nannten die Gartenanlage „Klein-Moskau“.

 

Die Bewirtschaftung der Gärten erfolgte zur Eigenversorgung. So wurden Kartoffeln. Zuckerrüben, Tabak und Gemüse aller Art angebaut sowie Obstbäume gepflanzt und nebenbei noch Kaninchenzucht betrieben.
Vor 1945 erfolgte die Wasserversorgung über 3 Brunnen und durch aufgefangenes Regenwassers.
Während des 2. Weltkrieges brannten 3 Lauben durch Artilleriebeschuss ab.


Die Entwicklung
nach 1945
  • Zunächst dienten die Kleingärten nur zur Eigenversorgung mit dringend notwendigen Lebensmitteln. Als sich die Versorgungslage verbessert hatte, erkannte man mehr und mehr den Wert unserer Gärten zur Gestaltung einer sinnvollen Freizeit. 
    Mit zunächst primitiven Mitteln wurde versucht, die Anlage zu verschönern und verschiedene technische Grundlagen zu schaffen. Eine erste Wasserleitung entstand nach dem Kriege aus alten Gasrohren, welche aus den Trümmern unserer Stadt geborgen worden waren. Großen Anteil daran hatte der Gartenfreund Neumann. Diese Wasserleitungen waren sehr anfällig, deshalb wurden die Leitungen aus verzinktem Stahlrohr erneuert. Der Hauptstrang wurde auf ¾ vergrößert und 50cm in die Erde verlegt. Dadurch wird jetzt jeder Garten von April bis Oktober mit Wasser versorgt.

  • In den 50er Jahren erhielt die Sparte einen Elektroanschluss und mit einer Freileitung wurden zunächst die Kantine und einige Gärten mit Strom versorgt.
    Anfang der 60er Jahre begann die Umgestaltung vieler Lauben und Gärten. Aus reinen Nutzgärten entstanden Gärten, in denen man sich ausspannen konnte. Die Sparte verjüngte sich durch die Neuaufnahme vieler Gartenfreunde.

  • 1.Gartenfest 1968

  • Viele Garten- und Kinderfeste folgten


Die Entwicklung
nach 1989
  • Tanzabend in der Kantine 1993 bei Musik, Wein und selbstgebackenen Brot mit Speckfett

  • Mit schwerer Technik und viel Einsatzbereitschaft durch unsere Gartenfreunde wurde 1996 auf dem Hauptweg zur Kantine eine Drainage verlegt. Damit wurde der 1. Abschnitt zur Entwässerung unserer Anlage realisiert. Außerdem wurde auf dem Gelände des Bauhofes der Kreissägeschuppen und der anschließende Ziegelbau abgerissen und durch eine überdachte Freifläche ersetzt. Einen neuen Zaun bekam die Kantine, der Bauhof und an den Gärten Kral, Häfner und Siegert. Der Bauhof wurde entrümpelt. Der Spielplatz am Wald wurde neu gestaltet. Diese Arbeiten wurden mit viel Einsatz unserer ABM Kräfte und unseren Gartenfreunden (Eberhard und Frank Uhlig, Roland Stiebritz, Ronny Sparmann und Sigg Leube) und unserem Bauobmann durchgeführt.

  • 1997 wurde die Parkplatzfläche um 10 Parkplätze erweitert. Der Bachlauf wurde mit Baustämmen befestigt und die Brücken mit Betonelementen erneuert. An der Kantine wurde der alte Schornstein entfernt. Auf dem Bauhof wurden weitere Arbeiten, die zur Verbesserung und zur Verschönerung des Objekts dienten, durchgeführt. Betonieren des Fußbodens im Anbau, Verputzen der überdachten Freifläche und des Anbaues, Müllberäumung.

  • Durch Krankheit des Vorsitzenden Klaus Ranzinger und Aufgabe der Ämter: Bauobmann, Schriftführer und der Kasse machte es sich erforderlich, einen neuen Vorstand vorzuschlagen. Im Juli 1998 setzten sich die Gartenfreunde Klaus Rümmler, Stefan Lutz, Jörg Sparmann, Jürgen Esche, Peter Siegert, Klaus Schilling, Bernd Hoffmann zusammen, um einen Vorschlag für einen arbeitsfähigen Vorstand zu erarbeiten. Zur Vollversammlung in der Gaststätte Vogelweid am 
    19. September 1998 wurden außer Klaus Ranzinger die oben genannten Mitglieder als neuer Vorstand gewählt.

  • Unter den Aktivitäten für 1999 lagen unter anderem: die Aufarbeitung der Vereinsakten, die Verbesserung der Begeh- und Befahrbarkeit des Kantinenweges, die weitere Verbesserung der Außenanlage des Bauhofes und die Erweiterung der Parkfläche und der Erneuerung der Rabatte vor der Anlage

  • Familie Siegert beendete das Pachtverhältnis mit der Kantine. Die Wiedervergabe unseres Gartenheimes an die neuen Pächter machte umfassende Neugestaltung und Renovierung des Objektes notwendig. Am 28.04.2000 war es soweit, bei einem gemütlichen Abend konnte im Beisein der vielen Helfer die Eröffnung der Kantine gefeiert werden. Die neuen Pächter sind die Gartenfreunde Herzer.


Das Wohl der Sparte lag in jenen Jahren in den Händen verschiedener Vorstände, wie z.B. 

  • vor 1957                    William Marx und Max Hellmann

  • von 1958 – 1960      Max Undeutsch

  • von 1960 – 1962      Karl Schmidt

  • von 1962 – 1971      Kurt Töpfer

  • von 1972 – 1998      Klaus Ranzinger

  • von 1999 – 2009      Klaus Rümmler

  • seit 2009                    Hans Joachim Liebeskind

 

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